Am 1. September 2017 endete mit den Baukultur- und Finanzmarktgesprächen  das Europäische Forum Alpbach 2017. Insgesamt kamen in den vergangenen 16 Tagen mehr als 5.700 Menschen aus über 100 Nationen in das Tiroler Bergdorf Alpbach, um Zukunftsfragen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zu diskutieren. Somit ist das Publikumsinteresse an den Alpbacher Gesprächen auch im 73. Jahr ihres Bestehens konstant hoch. Die Veranstalter konnten heuer den Anteil der verkauften Tickets um 10 Prozent erhöhen.

„Es freut mich, so eine positive Bilanz ziehen zu können. Es gibt ein großes Bedürfnis, sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit den großen Fragen der Gegenwart zu beschäftigen“, erklärt Franz Fischler, Präsident des Europäischen Forums Alpbach. Ob Klimawandel, Migration, Demokratie oder künstliche Intelligenz: Antworten auf die zentralen Herausforderungen Europas und der Welt standen im Mittelpunkt von knapp 200 Programmpunkten.

 

EFA_2015_Luiza Puiu, Congress Centrumm Alpbach, Tirol, Österreich

(Photo: Luiza Puiu)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konflikte bewältigen

„Wenn Terror oder Populismus die demokratischen Grundwerte herausfordern, öffnen sich Gräben in Europa. Als Europäisches Forum Alpbach wollen wir bestehende Konflikte nicht ausblenden, sondern gemeinsam bewältigen“, sagt Franz Fischler zum heutigen Abschluss der Gespräche. Unter dem Thema „Konflikt & Kooperation“ setzte sich das Programm auch mit der Verbesserung der Konfliktkultur auseinander. Neben den großen Podiumsdiskussionen und knapp 80 kleineren Breakout-Sessions vermittelten Workshops und Kurse die Fähigkeit, Konflikte zu lösen und Kooperationen positiv zu gestalten.

Junge Menschen „on stage“

Insgesamt 720 junge Menschen unter 30 Jahren, mehr als die Hälfte davon Frauen, kamen im Rahmen des Alpbacher Stipendienprogramms. „Die Zukunft Europas, die Digitalisierung und eine nachhaltige Entwicklung stehen bei jungen Menschen hoch im Kurs“, merkt Fischler an.

Expertinnen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft

Der Einladung nach Alpbach folgten dieses Jahr auch 845 nationale und internationale SprecherInnen; 37 Prozent davon waren Frauen – Tendenz steigend. Mehr als 120 nationale und internationale Kooperationspartner gestalteten das Programm mit. In Alpbach sprachen zum Beispiel Bundespräsident Alexander Van der Bellen, die Präsidentin der amerikanischen National Academy of Sciences Marcia McNutt, der Präsident und Rektor der Central European University in Budapest, Michael Ignatieff, US-Ökonom Jeffrey Sachs, der Publizist Evgeny Morozov und die österreichische Astrophysikerin Lisa Kaltenegger

Generalthema 2018: „Diversity & Resilience“

Unter dem Thema „Diversity and Resilience“ lädt das Europäische Forum Alpbach 2018 ein, sich von 15. bis 31. August an den interdisziplinären Debatten zu beteiligen. Die Übersicht über alle Termine finden Sie unter www.alpbach.org/2018.

Neu: Alpbach-Videothek

Erstmals stehen sämtliche Debatten als on-demand Video auf der Homepage des Europäischen Forums Alpbach zur Verfügung. Interessierte können direkt im Online-Programmkalender die Diskussionen aus dem Congress Centrum Alpbach jederzeit nachsehen: www.alpbach.org/video Aktuelle Pressefotos zur Veranstaltung unter http://www.alpbach.org/pressefotos

Europäisches Forum Alpbach

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