Terminplan Europäisches Forum Alpbach 2017

 

 

EFA_2015_Luiza Puiu, Congress Centrumm Alpbach, Tirol, Österreich

(Photo: Luiza Puiu)

 

Grundtenor der Alpacher Gespräche 2016: Im Zweifel für Europa

Über 5.000 TeilnehmerInnen aus 102 Nationen legten in Alpbach die Spur für eine neue Aufklärung

So bunt war Alpbach noch nie. 102 Nationen waren am Europäischen Forum Alpbach 2016 vertreten, das zum mittlerweile 72. Mal erfolgreich über die Bühne ging. Insgesamt 5.340 TeilnehmerInnen kamen, um zu dem Generalthema „Neue Aufklärung“ über Schwerpunkte wie Digitalisierung und EU-Außenpolitik zu diskutieren. Die erfreuliche Bilanz des Europäischen Forums Alpbach schließt auch die 700 StipendiatInnen mit ein, die mit WissenschafterInnen, ExpertInnen und VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft den Mut aufbrachten, gemeinsam Neuland zu betreten.

 

Rückenwind für Europäisierung

Nach heißen Debatten zu den aktuellen Herausforderungen der europäischen Sicherheit, den diplomatischen Spannungen zwischen Nachbarländern sowie den Folgen des Brexit-Entscheids stand die Zukunft der Europäischen Union im Mittelpunkt der Gespräche in Alpbach. „Die Europäische Union erlebt gerade starken Gegenwind. Die Diskussionen haben aufgezeigt, dass mitunter das zwiespältige Verhalten der politisch Verantwortlichen in Brüssel und ‚zuhause’ die Wurzel des Problems ist“, resümiert Franz Fischler, Präsident des Europäischen Forums Alpbach. „Wieder sind tausende engagierte Menschen nach Alpbach gekommen, um inspiriert von dem Gedanken eines gemeinsamen Europas Lösungswege zu finden. Der Grundtenor des Europäischen Forums Alpbach 2016 ist für mich daher eindeutig positiv. Europa muss hart an sich arbeiten, doch das gelingt nur mit dem notwendigen Rückhalt aus den Mitgliedsstaaten“, fügt Fischler hinzu.

Aufbruch ins digitale Zeitalter

Als weiterer Schwerpunkt der Gespräche wurden die Chancen und Risiken der Digitalisierung diskutiert. „Das Internet erlaubt uns, an fast jedem Ort zu jeder Zeit miteinander zu diskutieren oder zu streiten. Doch für eine richtige Streitkultur braucht es Orte wie Alpbach, an denen sich Menschen auf Augenhöhe treffen und sich begegnen können“, meint Franz Fischler.

 

 

 

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