österreichweit im Kongress-Bereich grösste, fest-verbaute  Wall

Panorama-LED-Wall

CCA Panorama-LED-Wall | © Max Köck CCA Panorama-LED-Wall | © Max Köck
„Die neue Panorama-LED-Wall eröffnet Veranstaltern und Teilnehmenden eine völlig neue Dimension der Inszenierung: Inhalte werden nicht nur gezeigt, sondern erlebbar gemacht.“
Thomas Kahn Geschäftsführer Congress Centrum Alpbach
Visuelle Inszenierung auf höchstem nievau

BILDWELTEN

Mit einer großzügigen Projektionsfläche von knapp 100 m² und einer hochauflösenden Darstellung von 1,86mm Pixelpitch ermöglicht sie eine gestochen scharfe Bildwelt.

Flexible Nutzungsmöglichkeiten wie Bild-in-Bild-Projektionen, Live-Übertragungen von Saalkameras sowie individuell bespielbare Leuchtrahmen eröffnen Veranstaltern vielseitige dramaturgische Optionen. So entsteht ein Zusammenspiel aus Technologie, Raum und Inhalt, das den Austausch fördert und Veranstaltungen nachhaltig erlebbar macht.

 

Panorama-LED-Wall Andras Vitasek | © Max Köck
3D Raumakustik Herz-Kremenak-Saal | © Maria Noisternig
Präziser 3D-Klag

Raumklang neu gedacht

Die 3D-Raumakustik im Saal Herz-Kremenak im Congress Centrum Alpbach basiert auf einem mehrkanaligen Lautsprechersystem mit dreidimensionaler Schallverteilung.

Durch gezielte Anordnung von Front-, Seiten- und Deckenlautsprechern sowie digital gesteuerte Signalprozessoren (DSP) wird der Klang punktgenau im Raum positioniert. Eine gleichmäßige Sprachverständlichkeit (STI-Wert auf hohem Niveau), optimierte Nachhallzeiten und adaptive Steuerung ermöglichen klare Übertragungen – sowohl für Vorträge als auch für hybride Formate und immersive Inszenierungen.

 

Geschichten, anekdoten & wordrap

Zwischen gestern und morgen: Alpbach & EFA

Wordrap -Markus Bischofer, Bürgermeister von Alpbach

In welcher Form beeinflusst das EFA das Dorf Alpbach und die Einheimischen über das gesamte Jahr hinweg?
Das EFA wirkt weit über den Sommer hinaus ins Dorf hinein – durch ganzjährige Besprechungen und Planungen, die intensive Zusammenarbeit rund um die Unterbringung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die organisatorische Verantwortung, die etwa das CCA übernimmt. Gleichzeitig sorgt die regelmäßige Nennung des Forums in nationalen und internationalen Medien für einen starken Werbewert – für Alpbach als Ort des Dialogs ebenso wie für die Menschen, die ihn mittragen. 

Was wünscht du dir für das European Forum Alpbach – in einem Satz?
Dass die vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten auch in Zukunft erhalten bleibt – für ein lebendiges und zukunftsfähiges EFA.“

Karin Duftner, Alt- und Landwirtin vom Böglerhof

„Alpbach, das Dorf der Denker“, diesen Titel haben uns die Medien verliehen. Oft frage ich mich, was bedeutet dies als Verantwortung?“

Mit dem Ort der Stille, direkt oberhalb des Böglerhofs, hat Karin Duftner, Tochter von Bürgermeister Alfons Moser, versucht ein Zeichen zum Nachdenken zu setzen.

Wordrap - Robert Prosser, Alpbacher, Künstler und Autor 

Wie prägt das European Forum Alpbach die Menschen im Dorf und umgekehrt, wie prägt das Dorf Alpbach die TeilnehmerInnen des European Forum Alpbach?
Jeweils als eine Art Angebot: Sowohl den Einheimischen als auch den TeilnehmerInnen bietet sich die Gelegenheit, für kurze Zeit eine andere, sehr interessante Welt kennenzulernen.

Welche Menschen kommen Dir im Zusammenhang mit dem European Forum Alpbach sofort in den Sinn und warum?
Durch die Recherche für das Theaterstück Kchwant (Ein Stück über Alpbach) in erster Linie der Autor und Journalist Arthur Koestler. Ein streitbarer, ambivalenter Charakter - aufgrund der Forums-Teilnahme in den 1950ern auch Bewohner des Dorfes, ähnlich wie Erwin Schrödinger - der im Stück verhandelt wird und mit dem ich mich daher recht intensiv auseinandersetzte.

Was wünscht ihr euch für das European Forum Alpbach – in einem Satz?
Einen stärkeren Fokus auf Kunst und Kultur, nicht nur als Beiwerk und Abendgestaltung, sondern als impulsgebender Aspekt.

Fritz P. Molden, österreichischer Widerstandkämpfer, Journalist, Autor, Verleger und Diplomat

… Schließlich wies Dozent Robert Muth seinen Freund Otto Molden auf das in einem Seitental des Unterinntals gelegene Bergdörfchen Alpbach hin. … Das konnte auch Simon Moser bestätigen, schließlich war sein Bruder Alfons dort Bauer und Wirt im uralten Böglerhof und seit neuestem auch Bürgermeister des 1500 Seelendorfes…

... Der damalige Tiroler Landeshauptmann Karl Gruber hat die Umsetzung ermöglicht: „Kurz entschlossen nahm er einen Zettel, auf dem er eine Anweisung an den Direktor der Schwazer stattlichen Tabakfabrik niederschrieb: dem Überbringer seien 50.000 Zigaretten gratis zu übergeben. „Damit“ meinte Gruber, „solltet ihr auskommen, wenn ihr es richtig eintauscht.“ Der Tabakdirektor rückte ungern, aber dennoch die fünfzigtausend Zigaretten heraus, der Alpbacher Bürgermeister nahm sie in seine Obhut und verteilte sie so geschickt im Dorf, daß das College alle Kosten nicht nur für die erste Veranstaltung 1945, sondern auch für das zweite Treffen 1946 problemlos begleichen konnte.“..

Quelle: Das Forum Alpbach 1945-1994, Ibera Verlag, ISBN:3-900436-11-8

 

 

 

Alpbach Dorf Historisches Bild | © CCA Alpbach Dorf Historisches Bild | © CCA
Dorf Alpbach | © Hannes Senfter Dorf Alpbach | © Hannes Senfter